Grönemeyer – Sekundenglück

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jbs 2tausend18 Garphyttans Nationalpark . Schweden

Lyric zu „Sekundenglück“ von Herbert Grönemeyer

Der Tag ist alles außer gewöhnlich
und leider gibt es auch kein Problem
ich sehe mir heute verdammt ähnlich
und irgendwie finde ich das auch schön

Es hat genau die richtige Kühle
Aus einem Guss und bewundernswert
Es ist die Stille der Gefühle
Ein lauer Sommer, der durch mich fährt
Ein lauer Sommer, der durch mich fährt

Und Du denkst, Dein Herz schwappt Dir über
Fühlst Dich vom Sentiment überschwemmt
Es sind die einzigartigen tausendstel Momente
das ist, was man Sekundenglück nennt

An dem Tag, wenn Du kommst
wirds regnen
der Frühling in mir bricht sich die Bahn
Du wirst mit Zauber mir begegnen
und auf Verdacht lass ich das Licht schon mal an

Und Du denkst, Dein Herz schwappt Dir über
Fühlst Dich vom Sentiment überschwemmt
Es sind die einzigartigen tausendstel Momente
das ist, was man Sekundenglück nennt

Es schiebt an, alles leicht
Es schiebt an, alles weit
Es weckt in Dir
Dein Lebenselixier
Es schiebt Dich ganz leicht

Und Du denkst, Dein Herz schwappt Dir über
Fühlst Dich vom Sentiment überschwemmt
Es sind die einzigartigen tausendstel Momente
das ist, was man Sekundenglück nennt

Und Du denkst, Dein Herz schwappt Dir über
Fühlst Dich vom Sentiment überschwemmt
Es sind die einzigartigen tausendstel Momente
das ist, was sich Sekundenglück nennt

Sekundenglück – Herbert Grönemeyer – you-tube

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sternen-träume

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Lerin gilt als einer der prominentesten Aquarellisten Skandinaviens.

Herbst auf der ganzen Linie – Erich Kästner

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Herbst auf der ganzen Linie
von Erich Kästner, 1931

Nun gibt der Herbst dem Wind die Sporen.
Die bunten Laubgardinen wehn.
Die Straßen ähneln Korridoren,
In denen Türen offen stehn.

Das Jahr vergeht in Monatsraten.
Es ist schon wieder fast vorbei.
Und was man tut, sind selten Taten.
Das, was man tut, ist Tuerei.

Es ist, als ob die Sonne scheine,
Sie lässt uns kalt. Sie scheint zum Schein.
Man nimmt den Magen an die Leine.
Er knurrt und will gefüttert sein.

Das Laub verschießt, wird immer gelber,
Nimmt Abschied vom Geäst und sinkt.
Die Erde dreht sich um sich selber.
Man merkt es deutlich, wenn man trinkt.

Wird man denn wirklich nur geboren,
Um, wie die Jahre, zu vergehn?
Die Straßen ähneln Korridoren,
In denen Türen offen stehn.

Die Stunden machen ihre Runde.
Wir folgen ihnen Schritt für Schritt
Und gehen langsam vor die Hunde.
Man führt uns hin! Wir laufen mit.

Man grüßt die Welt mit kalten Mienen.
Das Lächeln ist nicht ernst gemeint.
Es wehen bunte Laubgardinen.
Nun regnet’s gar. Der Himmel weint.

Man ist allein und wird es bleiben.
Ruth ist verreist, und der Verkehr
Beschränkt sich bloß aufs Briefeschreiben.
Die Liebe ist schon lange her!

Das Spiel ist ganz und gar verloren.
Und dennoch wird es weitergehn.
Die Straßen ähneln Korridoren,
In denen Türen offen stehn …

info/collage

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jbs 2tausend18 nora

Letzter Urlaubstag.
Einmal mit freien Tagen angefangen, könnte ich glatt so weiter reisen. Aber irgendwann geht der Arbeitsalltag halt wieder los.
Und wie schrieb Wilhelm Busch sehr passend …
Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel.
Herzliche Grüße von mir aus Närkes Kil – Südschweden!