ein wenig mehr – ein bißchen mehr …

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jbs … … beim Krabbenpulen in Büsum 2018. Bei allerbesten Freunden. Sonnenstimmung 🙂

Steht tatsächlich schon wieder ein Jahreswechsel vor der Tür?
Ja!
Und ich, ich wünsche mir: Ein bißchen mehr…

Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Liebe
und weniger Haß,
ein bißchen mehr Wahrheit,
das wär doch schon was.

Statt soviel Hast
ein bißchen mehr Ruh’.
Statt immer nur ich
ein bißchen mehr Du!
Statt Angst und Hemmungen
ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln,
das wäre gut.

Kein Trübsinn und Dunkel,
mehr Freude und Licht.
Kein quälend Verlangen,
ein froher Verzicht
und viel mehr Blumen
so lange es geht,
nicht erst auf Gräbern,
da blühn sie zu spät!
Peter Rosegger

haiku 130

haiku 130

stinte wiegen sich
unter geschnittenem holz
still! – ein magen knurrt

jbs 2 tausend 18

 

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weihnachtsbummel durch die lieblingsstadt

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Wenn die Weihnacht kommt, soll man sich fragen,
ob’s nicht besser wär‘
und nicht so schwer,
wenn der Friede nicht nur an den Feiertagen,
sondern alle Zeit auf Erden wär‘.
– Max Dauthendey –

Friedliche und zufriedene Weihnachten, liebe schriftwechsel-Leserinnen und – Leser! Rutscht gut ins neue Jahr 2019 hinein!
Ich freue mich auf ein Wieder-lesen, Wiedersehen, hier auf meinem Blog.
Eure janette Bürkle alias schriftwechsel

 

post zum advent – italien

la befana

italien

… in der nacht vom 5. auf 6. januar schwingt sich „la befana“, der weibliche weihnachtsmann, auf einen besen, zwängt sich durch den kamin und füllt die strümpfe artiger kinder mit geschenken – für plagegeister gibt’s nur ein stück kohle ( früher echt, heute als süßigkeit ) … und grund für die alljährliche mühe: die befana, eine mischung aus hexe und fee, war an jenem tag als sich auch die hl. drei könige auf die suche nach dem jesuskind begaben, ein wenig spät dran … und dann war er weg – der stern, der den weg gezeigt und ihr neben den hl. drei königen einen wohlverdienten platz in der weihnachtsgeschichte gesichert hätte … seitdem irrt die verwirrte, alte dame hilflos durch die welt und hofft immer noch das christkind zu finden … am 24. dezember findet eine art familien-lotto statt, wo jeder die nummer seines geschenkes aus einem säckchen zieht – beliebtes geschenk ist rote unterwäsche, die am neujahrstag getragen wird – soll der liebe im neuen jahr glück bringen …

zitiert aus der raumgestalt adventspost

post zum advent – russland

väterchen frost

russland

in russland ist das weihnachtsfest zwar fleischlos, aber sehr festlich. traditioneller mittelpunkt ist ein brei (kutya) aus getreide (= hoffnung und unsterblichkeit) und honig (=glück und zufriedenheit). kutya wird gemeinsam von einer platte oder aus einer schüssel gegessen, um einheit zu symbolisieren. wegen des julianischen kalenders bringt väterchen frost in russland erst am 31. dezember die geschenke und wird in jedem dorf mit musik empfangen. er wird von einem mädchen „schneeflocke“ und einem jungen „neujahr“ begleitet. es gibt kuchen, die mit vielen herzen verziert sind. für jedes herz soll ein traum in erfüllung gehen. am 11. januar, in russland neujahr, endet die weihnachtszeit …

zitiert aus der raumgestalt-adventspost

Ruhe suchen kann man an
mancherlei Ort, Ruhe finden
nur in sich selbst.

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jbs 2tausend18

Nun habe ich es doch nicht geschafft, den Adventskalender weiter zu zitieren. Am Wochenende waren halt Corelli und Vivaldi angesagt. Das Barockorchester der Stuttgarter Philharmoniker spielte im Gustv-Siegle-Haus.
Danach war noch etwas Weihnachtsmarkt angesagt; was für mich neu war, da ich sehr lange nicht mehr auf größeren Märkten war, die große Präsenz von Polizei, bewaffnet! Das vermittelt schon ein beklemmendes Gefühl. Aber ansonsten … es gab eine lustige Begebenheit: Schweizerinnen unterhielten sich so breit in ihrem Dialekt, dass wir meinten, das kann nur schwedisch sein. Die Mädels daraufhin angesprochen lachten natürlich laut auf und wir hatten unseren Spaß.
Aber morgen, morgen werde ich wieder für ein „aus-aller-Welt“-Türchen sorgen!

post zum advent – philippinen

parol

philippinen

los geht es schon im november – mit nächtlichem feuerwerk, das die philippinen dann bis zu sylvester begleitet … die eigentliche weihnachtszeit beginnt aber erst am 16. dezember um 4 uhr morgens mit einer feierlichen messe … auf den strassen singen chöre, die „chumbancheros“ … die „parol“ – sternlaternen aus strahlend-buntem reispapier leuchten überall in den fenstern … ein höhepunkt an weihnachten sind die „capiz“ – über 2,5 m hohe laternen, die während der weihnachtsparade getragen werden … die weihnachtsbäume werden selbst gemacht und bestehen meist aus knochen, behängt mit watte und kugeln … „noche buena“, das weihnachtsessen besteht aus reissuppe, frühlingsrollen, fisch gefüllt mit schinken und „bibingka“ – ein pfannkuchen aus gänseeiern, reismehl und käse – er wird vom bananenblatt gegessen und mit braunem zucker bestreut … das beliebteste weihnachtslied „maligayan pasko“ – „frohe weihnachten“ wird auf die melodie von happy birthday gesungen …

zitiert aus der raumgestalt-adventspost