post zum advent – mexiko

über radieschen

und mexiko

ein ungewöhnlich anmutender weihnachtsbrauch ist das radieschenfest in der mexikanischen stadt oaxaca … es findet jedes jahr am 23. dezember statt … die mexikanische sorte wird nahezu kartoffelgroß und wurde von den spaniern eingeführt … deshalb werden aus diesen bizarren radieschen in der adventszeit krippenfiguren geschnitzt … die besten figuren werden prämiert, bevor diese pracht von einem feuerwerk erleuchtet wird … fester bestandteil der weihnachtszeit sind die „posadas“, die farbenfrohen umzüge, bei denen maria und josefs suche nach einer herberge nachgestellt wird – bei lauter musik wird getanzt und gefeiert … für die kinder gibt es die „pinatas“, dekorierte tongefäße, die mit früchten und süßigkeiten gefüllt aufgehängt werden … mit verbundenden augen dürfen die pinatas mit einem stock zerschlagen und – so man glück hat – deren inhalt aufgegessen werden …       (zitiert aus der raumgestalt-adventspost )

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3 Kommentare zu “post zum advent – mexiko

    • Gerne, liebe Ariana! Ich habe diesen Brauchtumkalender schon sehr viele Jahre, allerdings hatte ich ihn in den letzten Jahren etwas vernachlässigt, da er, frag mich nicht warum, nicht mehr vollständig ist. Aber die Tage, die noch vorhanden sind, die will ich bis zum Weihnachtsfest einstellen.
      Übrigens, Mexiko hat überaus interessante Bräuche. 2009 hatte ich eine kleine Buchbesprechung zu Josef Winkler auf meinem alten Blog eingestellt. U.a. zitierte ich eine Textstelle aus der Tagesschau zum Thema „Ausland und Friedhof“. Ich hatte bis dahin nicht gewusst, wie lustig und fröhlich man an Verstorbene gedenken kann. Das gefällt mir bis heute. Es nimmt die Schwere und lässt Leichtigkeit zu.

      […] in der mitte seiner erzählungen fügt j.winkler die geschichte des mexikanischen zuckertotenkopfes ein. ( was ist jetzt nun ein zuckertotenkopf? fragte ich mich).
      andere länder, andere sitten. ich zitiere aus: http://www.tagesschau.de/ausland/friedhof2.html
      dort wird auch beschrieben, was ein zuckertotenkopf ist:
      „zum tag der toten aber kommen die verstorbenen zurück zu ihren familien. und dann wollen sie keine langen, grauen, verheulten gesichter sehen, sondern sie wollen eine fiesta mexicana auf ihren gräbern.
      und die bekommen sie auch. mit allem, was dazu gehört: tequila und zigaretten liegen bereit, die lieblingsspeisen und süßigkeiten, vielleicht seine gitarre, sein lieblingsessen, fotos, kerzen und – ganz wichtig- ein zusätzlicher teller. der ist für die verstorbenen, die keine verwandten mehr unter den lebenden haben.“
      der erste und der zweite november ist „der tag der toten“ in mexiko ( „der tod muß nicht nur traurig sein“, sagen die mexikaner). so einen tag hätte ich hier auch gerne! […]
      ( http://nietzsche.twoday.net/stories/josef-winklers-wimper/ )
      Liebe Grüße von mir … janette

      • Liebe Janette, danke für deine ausführliche Antwort. Sie trauern anders, davon habe ich schon gehört. Irgendwie passt es auch zu ihrem feurigen Temperament finde ich. Traurig sind sie ja trotzdem, leben es nur anders aus, jedenfalls nach außen.
        Liebe Grüße Ariana

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