Io

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j b s – 2018

Mythologie

Göttervater Zeus verliebte sich einst in die Priesterin Io und verführte sie. Seine eifersüchtige Gattin Hera bemerkte dies jedoch und um die Tat zu vertuschen, verwandelte Zeus Io in eine weiße Kuh. Hera ließ sich jedoch nicht täuschen und forderte die Kuh als Geschenk. Zeus musste ihr die Io-Kuh überreichen.

Danach ließ Hera die Kuh von dem hundertäugigen Riesen Argos ( Anm. an mich: Argusaugen) bewachen. Aus Mitleid mit Io entsandte Zeus den Himmelsboten Hermes zu Argos, mit dem Auftrag, ihn zu töten. Dieser schläferte ihn mit seinem Flötenspiel ein und schlug ihm dann den Kopf ab, so dass Io – immer noch in Tiergestalt – entfliehen konnte.

Der befreiten Io sandte Hera gemeinerweise Rinderdasseln.
Diese floh in Panik vor den Dasseln
, die sie unablässig verfolgten und sie durch die ganze Welt trieb ( das tiefe Surren dieser für Rinder lebensgefährlichen Bremse vermag ganze Kuhherden in die Flucht zu treiben ).
Auf der Flucht überquerte Io das Meer, das später nach ihr benannt wurde, Ionisches Meer, und überschritt die Furt von Europa nach Asien. Die Furt verdankt Io ihren Namen: Bosporus;
aus dem griechischischen übersetzt, bedeutet es soviel wie: Kuh- oder Ochsenfurt.

Schließlich ließ sich Hera besänftigen und Io, mittlerweile am Nil angelangt, erhielt ihre menschliche Gestalt zurück.

„Mein“ Hochlandrind sieht ganz entspannt aus. Hinter seinem dicken braunem Fell steckt aber auch sicher kein Mensch.

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