ausdemküchenfensterbeobachtungen

Handnah saß dieser Sperber vor dem Küchenfenster auf einem Ast und vertilgte einen kleineren Vogel. Von seiner Beute blieben nur ein wenig Flaum und das Schnäbelchen übrig; später fand ich die Reste unter dem Baum. Der Jäger fraß, putzte nach dem Mahl seinen scharfen blutigen Schnabel ausführlich an einem Ast und hockte eine ganze Weile regungslos auf seinem Platz. Er tat „unschuldig“. Wartete. Verdaute. Man sah ihm die Verdauung regelrecht an. Dann! Er hob sein Hinterteil, um … naja, um sich zu entleeren, Richtung Nachbargarten.
Geräuschlos sein Abflug.
Kaum war er weg, flogen die ersten kleinen Pieper wie Zeisig, Meise, Kleiber, Finken und Co. wieder an das Futterhäuschen, um sich mit Körnern die Bäuche zu füllen.
#Nahrungskette

2 Kommentare zu “ausdemküchenfensterbeobachtungen

  1. Ja, das war wirklich Glück. Einerseits, dass wir daheim waren und andererseits, dass der Sperber genau vor unseren Augen seine Mahlzeit verschlang. Mein Mann und ich standen über 20 Minuten am Küchenfenster, bevor der Greif wieder abhob.

Schreibe eine Antwort zu wasserundeis Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s