Elemente

DSCF5746

Wollgras in einem Hochmoor am Jaufenpass 2019

DSCF5688

„Bretterschlag“ – Wiesenquerung Richtung Stegeralm 2019. Etappe im Kreislauf der Elemente.

DSCF5525

„Ha-zwei-O“

DSCF5506

„Nadel“ im Heuhaufen gefunden.

DSCF5486

Die neue Schwarzensteinhütte auf 3026 m – wie aus dem All in die Alpen gebeamt. Der Gletscherrückzug ist gut erkennbar. Im Bereich der alten Schwarzensteinhütte löste sich durch die Erderwärmung der Permafrost auf, das schwere Gletschereisgewicht verschwand und das Gestein hob sich etwas. Dadurch entstanden Mauerrisse in der alten Hütte. Wenige Meter weiter entfernt von der alten Hütte entstand in den letzten Jahren obige neue Schwarzensteinhütte, diesmal auf Felsgestein und nicht auf Permafrostboden gebaut. Egal aus welcher Perspektive man sie betrachtet, sie wirkt wie ein Fremdkörper aus dem All. Und trotzdem: sie imponiert und zollt mir Respekt ab vor der architektonischen Idee und den Arbeitern, die diese moderne Schutzhütte gebaut haben.

DSCF5425

Schwarzensteinhütte 2019

Bodensee / Rainer Maria Rilke

Bodensee

Die Dörfer sind wie ein Garten.
In Türmen von seltsamen Arten
klingen die Glocken wie weh.
Uferschlösser warten
und schauen durch schwarze Scharten
müd auf den Mittagsee.

Und schwellende Wellchen spielen,
und goldene Dampfer kielen
leise den lichten Lauf;
und hinter den Uferzielen
tauchen die vielen, vielen
Silberberge auf.

Rainer Maria Rilke

aus:

Rilkes Landschaft, In Bildern von Regina Richter, insel taschenbuch 588, 1981, Seite 14

IMG_6400.JPG

Edelweiß – eine einzigartige Alpenblume

Gar lieblich ist das Edelweiß!

IMG_5579

Edelweiß steht unter strengem Naturschutz und darf unter Strafe nicht gepflückt werden; aber man darf  –  fotografieren.
Obige Pflanze stammt aus einer Gärtnerei im Eisacktal.

Mit einem raffinierten Sonnenschirm schützt sich das Edelweiß vor der gefährlichen ultravioletten Höhenstrahlung. Der zarte Flaum weißer Härchen auf den Edelweißblättern absorbiert demnach die UV-Strahlung fast komplett, lässt aber anderes Licht durch, das die Pflanze zur Photosynthese benötigt. Mit einem Elektronenrastermikroskop untersuchten Wissenschaftler die Edelweiß-Härchen. Es zeigte sich, dass die einzelnen Haare aus parallelen Fasern mit nur 0,18 Mikrometern (tausendstel Millimetern) Durchmesser bestehen. Das liegt in der Größenordnung der Wellenlänge der UV-Strahlung. Damit könnten die Fasern gezielt den gefährlichen Teil der Sonnenstrahlung herausfiltern.

aus: Welt N24 – Warum das Edelweiß keinen Sonnenbrand bekommt