haiku 112

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(c) jbs 2tausend17  //vertrocknete Salbeiblätter//

haiku 112

blattskelette –

versteckt hinter feldmauern

brütet der zilpzalp

jbs 2tausend17

Im Frühjahr steht der Gärtner im Beet und schaut nach dem Rechten. Seinem Blick entgeht nichts. Er sieht den alten Kräuterstrauch an der Feldmauer, darunter vertrocknete Salbeiblätter, die sich wie ein filigranes Maschenwerk darstellen. Nach dem Winter ist der Salbei vertrocknet und zerbröselt.

Das Nest des Laubsängers wird nicht selten auf, aber überwiegend niedrig über dem Boden errichtet. Und der brütende Zilpzalp deutet auf den Frühling hin.

Eine 1/4 Million Märzenbecher und 2 Vorwitzchen

Ein Blütenmeer im Eselsburger Tal. Leucojum vernum, die Frühlingsknotenblume, besser bekannt als Märzenbecher. Und auf der anderen Talseite, auf dem Buigen, unterhalb der Keltenschanze, recken Vorwitzchen oder besser bekannt als Leberblümchen, ihre Nasen Richtung Brenz und Biberkolonie.

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Bitte nicht stören!

Immer wenn das Rind die Bürsten berührt und diese etwas anhebt, drehen sie sich und schrubben den Tieren Rücken, Hals und Hintern. Noch ein bisschen höher, hmmm, und an der Schulter, oh ja, das tut aber gut. Und Nummer 49 und Nummer 22 sind im absoluten Wellness-Trance.

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