post zum advent – philippinen

parol

philippinen

los geht es schon im november – mit nächtlichem feuerwerk, das die philippinen dann bis zu sylvester begleitet … die eigentliche weihnachtszeit beginnt aber erst am 16. dezember um 4 uhr morgens mit einer feierlichen messe … auf den strassen singen chöre, die „chumbancheros“ … die „parol“ – sternlaternen aus strahlend-buntem reispapier leuchten überall in den fenstern … ein höhepunkt an weihnachten sind die „capiz“ – über 2,5 m hohe laternen, die während der weihnachtsparade getragen werden … die weihnachtsbäume werden selbst gemacht und bestehen meist aus knochen, behängt mit watte und kugeln … „noche buena“, das weihnachtsessen besteht aus reissuppe, frühlingsrollen, fisch gefüllt mit schinken und „bibingka“ – ein pfannkuchen aus gänseeiern, reismehl und käse – er wird vom bananenblatt gegessen und mit braunem zucker bestreut … das beliebteste weihnachtslied „maligayan pasko“ – „frohe weihnachten“ wird auf die melodie von happy birthday gesungen …

zitiert aus der raumgestalt-adventspost

[Wiederholung]

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Heute. Unterwegs – gemalte Wolken liegen in blanken Pfützen der Ackerfurchen. Lerchengesang ritzt feine Kerben in den Rundumtrubel, baut aus allerhand Tönen eine Nachtigall mit gewaltiger Stimme und am Horizont, kurz oberhalb der Grasnarbe, spaziert ein dunkler Kerl. Und die Beobachtung, wie Bäume mit ihren weiß-rosa Perücken rauschen, obwohl schon vor der Französischen Revolution diese Mode endete, beweist, dass sich eben doch alles [wiederholt].

jbs 2tausend16