Die weltbeste Geschichte vom Fallen – Daniel Faßbender

Die weltbeste Geschichte vom Fallen von Daniel Faßbender
Roman
Es bleibt die weltbeste Geschichte vom Fallen.
Mir gefällt das Buch ungemein gut. Daniel Faßbender erzählt die Geschichte eines jungen Erwachsenen, der auf der Suche nach Wurzeln, Zugehörigkeit, Ankommen und Verantwortung ist und diese bei der Ausübung des Extremsports „Roofing“ finden will.
Erfrischend lässt Faßbender den dicken Karlsson vom Dach dabei wieder aufleben – auch dies gefällt mir ungemein, denn den moppeligen, selbstsüchtigen Fleischklößchenesser mag ich bis heute immer noch sehr. Und in diesem Buch kann man endlich mehr erfahren, was aus dem Zimtweckenfreund geworden ist.
Im Vordergrund steht allerdings eine besondere Beziehung zu einer Frau und der immer wiederkehrende Drang (seine Sucht), über die Dächer der Stadt Stockholm und sogar Wladiwostoks zu roofen.
Und was für ein gelungenes Ende!
Ja, es bleibt dabei: Es ist die weltbeste Geschichte vom Fallen!
Filmtrailer auf youtube:
 
Zitat Klappentext: […] Auf der Suche nach Weite und Freiheit verbringt ein junger Roofer einen großen Teil seiner Zeit auf den Dächern von Stockholm. Er klettert auf Türme und Brückenpylone und erkennt erst, als er zu fallen droht, dass diese Suche auch eine Flucht vor seinen Problemen und das Wesentliche in seinem Leben etwas ganz anderes ist.
Glänzend geschrieben und extrem spannend.
Mirabilis Verlag
ISBN 978-3-9818484-6-5
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Weihnachtscollage

Weihnachtscollage. Auch mit Iro. Nie! Geständnisse einer Blockflöte. Nächtliches surren eines Routers. Heute Abend kam am Rande die Meldung, dass in Somalia das Weihnachtsfest verboten wurde.

„!:>?!:?!!“

Meine Rose von Jericho wird morgen übrigens blühen. Kontinente verschieben sich. Brunch in der Kaffeemühle. Willkommen! Platz ist in der engsten Hütte. Herr Fichte schaut entzückend entsetzt auf sein Display: 25 Millionen Verdienst mit einem rund geschneidertem Leder! Und streiten Sie ruhig an Weihnachten! Aber richtig! Apps helfen beim Stressabbau. Ich habe mich dem Leben nie entzogen. Tür auf! Und raus! Wir sind die Zeit! Aussteigen auf der nicht stillen Station und keine winterfesten Zelte. Und dann. Wieder auf der Straße. Die Bahnen fallen wegen dauernder Störungen aus. Und überall ist alles anders! Nur der Himmel nicht. Jeder ist so lang zum Leben verdammt, wie sein Name noch auf dem Passport erscheint. Ich! Ich bin ein Dieb und stehle Erinnerungen. Schreibe sie auf. Christrosenweiß. Hörst Du das Pfeifen der Vögel? Das Rauschen der Zirben?

Es lebe die Würde!

Es lebe die Wut!

Wir leben!

Auftritt! Stille – Immer noch Stille.

Hörst Du sie?

Ein kurzes Zögern zwischen nicht und noch nicht ganz. Zu Ende gebaut ist nie! Reich mir die Hände!  Und? Flieg!

Manchmal – manchmal lässt man beim Gehen etwas zurück. Und wo man lacht, da ist man zu Hause.

Manchmal.

Manchmal denke ich, alles ist nur ein Traum. Warum entdecke ich nicht, wo Vineta liegt? Dort, am freundlichen Strand der Heimat. Weil? Weil man immer den Schoss mit der Sehnsucht verlässt. Ja!

Ja, es kommt der Tod. Mit großen Worten.

Aber vorher! Vorher lebe ich!

Und!

Und meine Rose von Jericho wird morgen blühen!

(c) jbs 2ooofünfzehn

All meinen Bloglesern und Blogleserinnen wünsche ich friedliche, zufriedene und gesunde Feiertage zum Jahreswechsel! Herzlichen Dank für Ihr Interesse an meinen Beiträgen! Ich freue mich sehr über die positive Resonanz, wenn auch im öffentlichen Kommentarbereich Flaute herrscht. Aber das „Hinter der Bühne“ zählt!

Und kennen Sie das auch, Sie hören eine Musik und kennen jeden Ton. Einfach jeden! Im Kopf zirpt es nach hier und nach da. Im voraus. So geht es mir mit dem Stück Concerto in C-Minor RV 441 von Vivaldi; Frans Brüggen spielt auf der Blockflöte.