Elemente

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Wollgras in einem Hochmoor am Jaufenpass 2019

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„Bretterschlag“ – Wiesenquerung Richtung Stegeralm 2019. Etappe im Kreislauf der Elemente.

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„Ha-zwei-O“

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„Nadel“ im Heuhaufen gefunden.

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Die neue Schwarzensteinhütte auf 3026 m – wie aus dem All in die Alpen gebeamt. Der Gletscherrückzug ist gut erkennbar. Im Bereich der alten Schwarzensteinhütte löste sich durch die Erderwärmung der Permafrost auf, das schwere Gletschereisgewicht verschwand und das Gestein hob sich etwas. Dadurch entstanden Mauerrisse in der alten Hütte. Wenige Meter weiter entfernt von der alten Hütte entstand in den letzten Jahren obige neue Schwarzensteinhütte, diesmal auf Felsgestein und nicht auf Permafrostboden gebaut. Egal aus welcher Perspektive man sie betrachtet, sie wirkt wie ein Fremdkörper aus dem All. Und trotzdem: sie imponiert und zollt mir Respekt ab vor der architektonischen Idee und den Arbeitern, die diese moderne Schutzhütte gebaut haben.

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Schwarzensteinhütte 2019

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haiku 112

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(c) jbs 2tausend17  //vertrocknete Salbeiblätter//

haiku 112

blattskelette –

versteckt hinter feldmauern

brütet der zilpzalp

jbs 2tausend17

Im Frühjahr steht der Gärtner im Beet und schaut nach dem Rechten. Seinem Blick entgeht nichts. Er sieht den alten Kräuterstrauch an der Feldmauer, darunter vertrocknete Salbeiblätter, die sich wie ein filigranes Maschenwerk darstellen. Nach dem Winter ist der Salbei vertrocknet und zerbröselt.

Das Nest des Laubsängers wird nicht selten auf, aber überwiegend niedrig über dem Boden errichtet. Und der brütende Zilpzalp deutet auf den Frühling hin.