„Wie wir töten, wie wir sterben“

Ja, ich finde, es ist ein schwieriger Buchtitel.
Ja.
Aber …
Aber, lies!

Kafka wird dieses Zitat zugeschrieben.
( Meine meisten wewewe-Freunde kennen dieses Zitat mit Sicherheit):

“Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder vorstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.”

Und so ist es bei Lukas Bärfuss „Hundert Tage“
oder
Steve Sem-Sandberg „W“
oder ( lang lang ist’s her …)
Mo Yan „Das rote Kornfeld“
u.v.m. …
Jene Buchtitel verraten nicht, was den Leser und die Leserin erwarten wird/könnte; natürlich aber der Klappentext.

Und deshalb nicht vom Buchtitel „Wie wir töten, wie wir sterben“ irritieren lassen!
Sondern -> lesen!

https://www.swr.de/swr2/literatur/mehr-als-ein-politthriller-wie-wir-toeten-wie-wir-sterben-von-martin-von-arndt-100.html?fbclid=IwAR3W547lb7y50qf7G5swUbm3mTqu2WzYJyWCGlBFHXEZelMAomsW9rxAwU0

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