brömstrup [9]

brömstrup [9]
vor zwei uhr mittags im september stiefelt brömstrup durch den wald gen imker in den nachbarort. die luft ist ruhig. und brömstrup ohne hut. weit voraus schweift sein auge, erhascht ab und zu den wächter des waldes. blau schillern dessen federchen am flügelbug. kein zweifel. es ist der gescheite waldvogel, der ihn beobachtet, begleitet. es ist der hervorragende imitator verschiedenster vogelstimmen. ein eichelhäher. immer wieder kreuzt er brömstrups weg. brömstrup blinzelt. sonnenstaub kitzelt seine nase, während sein blick gen laubdach steigt. und dabei entdeckt er erstaunlich schönes. über und übervoll hängt es von den baumkronen. blattgold. in hülle und fülle. herbst steigt über die zäune und golden schimmert die ferne.
jbs 2tausend19

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haiku 138

haiku 138

kleiner augenblick
im guckloch – winkt die ferne
draußen ist drinnen

jbs 2tausend19

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jbs 2tausend19 West-Donegal mit Blick (grob) gen Sligo auf der Sliabh Liag Road

Adebar

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jbs 2tausend19 Früher hatte der Storch den Spitznamen Adebar. Und warum? Der Name setzt sich zusammen aus dem althochdeutschen „Auda“, das bedeutete Glück, und der Endsilbe „bar“, die „bringen“ oder „tragen“ bedeutet. Adebar – also der Glücksbringer. Quelle: SWR – Wissen; 11.04.19

Woher kommt die Geschichte mit dem Klapperstorch?

Täuschung.

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Diese Beobachtung war schon etwas Besonderes. Es ist eine Spiegelung in einem sehr großen Fenster. Im unteren Teil ist Wasser, das Meer. Im oberen Teil erkennt man gut die ruhende Rinderherde. Wie abgehoben. Links im Bild lugt der Rest einer großen Klippe hervor. Real sah es so aus, das die Kühe links auf der Klippe auf einer Weide wiederkäuten. Und im jetzigen Kuh-Bildbereich lag der Himmel.